8. Juli DIE BILANZ 2010 !!!!!

Falls sich einer wundern sollte, dass die Turnhalle in der Gartengasse seit geraumer Zeit etwas leer ist: Stellen wir uns vor, der spendable Präsident bezahlt doch tatsächlich den Urlaub für die Mitglieder der Spielgemeinschaft, die komplette Mannschaft muss aber – frei nach dem Motto: „Mitgefangen, mitgehangen!“ – die Ferien gemeinsam verbringen. Wem das noch nicht genug ist, dem sei noch hinzugefügt, dass natürlich jedes Team das bekommt, was es verdient. Hier zeigen wir nun,

WO DIE SUPERSTARS DER SG WEINVIERTEL IN DIESEM SOMMER RELAXEN...

... und wir wissen auch, warum.


Landesliga: Rang sieben als Lohn des starken Finish!

Die erste Mannschaft der Spielgemeinschaft Weinviertel kam in der Endabrechnung der Landesliga zum siebenten Platz. Kapitän Christian Strobl, Amir Ahmed, Robert Valuch und Roman Kiessling konnten dem Team damit einen Platz in der ersten Landesliga für die kommende Saison sichern. Die ausgewogene Bilanz weist zehn Siege, zwei Remis und zehn Niederlagen auf. In der Einzeltabelle liegt Amir Ahmed als bester Akteur auf dem sehr guten fünften Rang (Bilanz 63:13), Robert Valuch findet sich als Achter auch unter den Top Ten. Beide konnten über das ganze Spieljahr gesehen wirklich überzeugen. Für Christian Strobl lief es erst gegen Ende wieder nach Wunsch, Roman Kiessling konnte zwar einige wichtige Partien für sich entscheiden, insgesamt blieb er jedoch hinter den Erwartungen.

Naja, für Dubai reicht’s nicht, aber der Aufwärtstrend in den letzten Spielen stimmt auch den Präsidenten milde und schickt die SG WV1 hoch hinaus, nämlich nach Südafrika, dorthin, wo die Seehöhe und die Atmosphäre passen. Vielleicht bringen sie ja noch ein paar Vuvuzelas mit – wegen der Stimmung bei den nächsten Heimspielen.


Oberliga: SGWV2 wird Vizemeister!

Die SGWV2 belegte in diesem Jahr, nachdem man zweimal hintereinander den Meistertitel feiern konnte, den guten zweiten Rang. Schon relativ früh in der Rückrunde war klar, dass man den Titel nicht mehr holen würde, danach war die Luft draußen und der Rückstand auf Meister Waidhofen beträgt nun sieben Punkte. In 22 Partien gewann man 17mal, zweimal reichte es zu einem Remis und dreimal verließ man die Halle als Verlierer. Thomas Riepl ist als bester Spieler seiner Mannschaft Vierter der Einzelrangliste (35:8-Bilanz), sein Bruder Michael belegt Rang sieben. Beide konnten die hohen Erwartungen erfüllen, auch Andreas Weißböck kann mit seiner Saison eigentlich recht zufrieden sein. Als vierter Mann kam sporadisch Manfred Schmid zum Einsatz, auch er weist eine positive Bilanz auf.

Um die verpasste Titelverteidigung auch mental besser zu verkraften, schickt der Präsident – auch ein großer Psychologe vor dem Herrn – die Zweiermannschaft im Kleinbus für fünf Tage ins Waldviertel; Ruhe, Stille und auch ein bisschen Mohn könnten helfen, das innere Gleichgewicht wiederzufinden.


Unterliga: Das Ärgste verhindert!

In der Unterliga Ost waren gleich drei Mannschaften der SGWV am Start, alle mit dem Minimalziel, den Abstieg zu vermeiden. Wie es aussieht, dürfte dieses Vorhaben geglückt sein:

Die SGWV3 belegte mit fünf Siegen, sechs Remis und elf Niederlagen den achten Platz. Alexander Rossak, Christoph Huber und Herbert Stepan blieben dabei etwas hinter den Erwartungen zurück. Auf Rang zehn findet sich die SGWV5 wieder, man konnte zweimal gewinnen, achtmal reichte es zu einem Unentschieden und zwölfmal verloren Reinhold Riepl Sen., Adi Spanner und Tobias Riepl, der in seinem ersten Jahr in der Unterliga den guten 14. Platz in der Einzelwertung belegt; und das als bester aller SGWV-Akteure. Ganz knapp geschafft haben dürfte es auch die SGWV 4, der Franz Weichselbaum durch eine Verletzung lange ausfiel. Robert Scherzer und Harald Riepl sowie die Ersatzleute Manfred Schmid, Gerald Dober und Reinhard Krames konnten mit einem Remis am letzten Spieltag noch den elften und vorletzten Rang erreichen und die rote Laterne abgeben. In 22 Runden konnte man mit drei Siegen und vier Remis aber nur zehn Punkte ergattern.

Eigentlich hätten ja alle drei Unterligamannschaften gemeinsam Urlaub machen können, doch der Ausgang der Meisterschaft ließ das nicht zu; immerhin bleibt das Ziel dasselbe: eine Wallfahrt zur Gnadenmutter nach Mariazell! Der Unterschied: Die Vierer geht schon ab Mistelbach zu Fuß, die Fünfer fährt mit der Bahn bis Ulrichskirchen, die Dreier wartet in Floridsdorf.


Erste Klasse: Die Erfahrung im Mittelfeld!

In der Ersten Klasse Ost kamen die Routiniers Heinz Cibulka, Werner Gröger, Karl Schöller, Gerhard Öhler und Reinhard Petuely – SGWV6 - auf den fünften Rang. Dieser wurde mit neun Siegen, vier Unentschieden und sieben Niederlagen erreicht. Werner Gröger liegt als Bester der Einzelwertung auf dem guten sechsten Platz.


Grundsolide Leistungen verlangen grundsolide Belohnungen! Deshalb fährt die SGWV 6 im Wohnwagen für zwei Wochen nach Kroatien. Die deutschen Freunde auf dem Campingplatz und die Gefahr eines Sonnenbrandes muss man eben in Kauf nehmen.


Zweite Klasse: Weit oben und weit unten!

Die SGWV7 konnte sich in der Zweiten Klasse Ost erfreulicherweise den dritten Rang sichern. Überragend dabei war Michael Leitzenberger, der auf Rang zwei der Einzeltabelle zu finden ist. Mit ihm in der Mannschaft brachten auch David Herzog und Liu Weirong starke Leistungen, zweimal wurde auch Franz Waldhauser eingesetzt. Man musste in 20 Matches nur vier Niederlagen einstecken und konnte 13mal gewinnen.

Mit dem vorletzten Platz musste sich hingegen die SGWV8 begnügen. Reinhold Riepl jun., Stefan Wagner und Anja Riepl erreichten nur acht Punkte (zwei Siege und vier Remis).

All Inclusive gibt es für die SGWV7 und die SGWV8. Für die Siebener geht es nach Mallorca, wo man den dritten Platz feiern kann. Die Achter darf viel weiter wegfliegen, nämlich nach China, wo man zwei Wochen lang acht Stunden am Tag trainieren darf. Der Präsident lässt sich über den Trainingsfortschritt täglich berichten und überlegt noch ernsthaft, den Rückflug zu bezahlen.


Dritte Klasse: Wir sind Meister 2009/2010!

Den einzigen Meistertitel holte die SGWV in der Dritten Klasse. Eduard Herzog, Karl Mareiner, Alexander Kiessling sowie Franz Waldhauser konnten für die SGWV10 16 von 20 Spielen für sich entscheiden und mussten nur zwei Niederlagen hinnehmen. Damit weist die SGWV10 in der Endabrechnung drei Punkte mehr als der Zweitplatzierte auf und ist verdient Meister.

Bei der SGWV9 stach Martin Steingassner mit starken Leistungen heraus, der Youngster belegt den vierten Platz der Einzelrangliste. Gemeinsam mit Thomas Ungersböck, Roland Kling, Erich Lipina und Elisabeth Nimmervoll erreichte er mit seiner Mannschaft den sechsten Rang (Bilanz: neun Siege, ein Remis, zehn Niederlagen).

Für den Meister ist das Beste gerade gut genug, daher sind Edi, Karl, Alexander und Franz für zwei Wochen an der Côte d'Azur und überlegen, ob sie nicht dort bleiben sollten, anstatt sich das mit dem kleinen weißen Ball noch einmal anzutun. Besser wird’s jedenfalls nicht mehr!

Die SGWV9 fährt mit dem Zug – immerhin erste Klasse – nach Salzburg, um sich eine Woche lang bei den Festspielen ein wenig Spielkultur an- und auch abzuschauen!


Vierte Klasse: Ein Tribut an die Jugend!

In der Vierten Klasse Ost kam vor allem der Nachwuchs zum Einsatz. Geführt wurden die jungen Wilden in der SGWV11 von Günter Leitzenberger, der gemeinsam mit Lorenz Ferchländer, Vlado Markovic, Robin Wolf, Thomas Sailer und Jan Neubauer mit elf Siegen und sieben Niederlagen auf den fünften Rang kam.


Die SGWV 11 wird mit ihren Nachwuchshoffnungen zu einer einwöchigen Weinviertel-Tour eingeladen. Jeder bekommt ein Fahrrad, damit auch ein wenig Kondition für die kommende Saison getankt wird.